Weltcup Trofeo Alfredo Binda

Erster Weltcup ist überstanden, aber das Ergebnis kann sich definitiv noch nicht sehen lassen. Nach so vielen Grundlagenausdauereinheiten und den fehlenden schnellen Einheiten aufgrund meiner Schwäche nach der Lebensmittelvergiftung, habe ich bei diesem Rennen einfach nur gelitten.

Ob sich der Aufwand wieder einmal ausgezahlt hat ist ja fraglich, aber irgendwann muss ich ja einmal in die Rennsaison einsteigen. Donnerstagnachmittag trat ich meine Reise an. Zuerst ging es nach Ljubljana, wo ich all meine neuen Sachen und natürlich auch mein neues Rad bekommen habe. Am Abend haben wir noch die Sitzposition eingestellt bevor ich dann im Plaza Hotel übernachtet habe. Freitagmittag ging es dann weiter, 6,5 Stunden Autofahrt nach Cittiligo standen am Programm. Tja, ohne Navi werden aus 5,5 Stunden halt schnell man 6,5 Stunden L


Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Regeneration. Nach dem Frühstück gingen wir 1,5 Stunden die Strecke besichtigen und dann wurde relaxt. Am Sonntag war es dann endlich so weit. Um 13.30 Uhr fiel der Startschuss für den 2. Weltcup der Saison. Das Tempo war vom Start weg sehr hoch. Leider kamen vor mir vor der Einfahrt in den Berg einige Fahrerinnen zu Sturz und ich wurde behindert und fuhr somit weit hinten in den ersten 5km Berg hinein, habe dann eine Aufholjagd gestartet und konnte dann nach einer gefühlten Ewigkeit wieder auf das Peloton aufschließen. Das hat natürlich sehr viel Kraft gekostet und so waren bevor das Tempo in der 3. kleinen Runde erhöht wurde, auch schon alle Körner verschossen. So war eine 40-köpfige Gruppe vorne weg und ich fand mich im großen Hauptfeld wieder. Insgesamt wurde es dann der 72. Platz. Ist noch kein berauschendes Ergebnis, aber mehr konnte ich jetzt auch noch nicht erwarten. Zudem möchte ich die Saison heuer ein wenig ruhiger angehen, um dann in der 2. Saisonhälfte in Topform zu kommen. Nach einer 10stündigen Heimreise gings dann auch am Montag schon wieder in die Arbeit.

 

Die Arbeitswoche wird aber kurz, da es schon am Freitag nach Belgien zur Flandernrundfahrt geht. Dort wartet der nächste harte Weltcup auf uns. Ich hoffe, dass mein Körper seit dem Rennen jetzt weiß, dass er sich wieder quälen muss....

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Kommentare: 1
  • #1

    Andreas (Mittwoch, 01 April 2015 07:13)

    Kopf hoch und viel Glück für die Flandernrundfahrt.

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